DAS GUTE IN DER GESELLSCHAFT DURCH KUNST ZUM AUSDRUCK BRINGEN

Künstlerin Ria Sharma auf ihrer Solo Ausstellung "CUFISM" im Sheraton Hotel in Dubai

 

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Die in Dubai lebende, preisgekrönte Künstlerin Ria Sharma verbindet in ihren außergewöhnlichen Kunstwerken im Wesentlichen Kubismus und Sufismus, wobei dynamisch tanzende Derwische versuchen, aus Linien, Formen und Zwängen herauszubrechen oder diese zu begrenzen.

Als Bauingenieurin hat sie seit 16 Jahren eine erfolgreiche berufliche Karriere im Bauwesen hinter sich. Im Jahr 2009 fand sie sich zufällig mitten in Farben und Pinseln wieder. Die stressfreie Umgebung veränderte sie unerklärlicherweise so sehr, dass sie sich entschied, ihrer neu gefundenen Leidenschaft zu folgen. Im Jahr 2009 begann sie in Dubai Kunst zu praktizieren und widmete ihre Zeit voll und ganz ihrer Leidenschaft. Mit dem Wunsch, durch Kunst Gutes in der Gesellschaft zu bewirken, engagierte sie sich in Projekten, die sich auf soziale Fragen konzentrieren, wie z.B. Bewusstsein für Brustkrebs, Empowerment von Frauen, Flüchtlingskrisen, globales Bewusstsein für Autismus und Zusammenarbeit mit lokalen Behinderteninstituten wie „Senses“ durch gemeinnützige Organisationen.

 

Ria ist Autodidaktin und vielseitige Künstlerin, aber ihre wahre Leidenschaft ist das Spiel mit dem Kubismus in ihren monochromen Motiven. Ihre dynamischen Motive sind im Rhythmus mit kontrollierten kubistischen Linien und einem kraftvollen Spirit, die versuchen, aus den Zwängen der kubistischen Formen auszubrechen. Ria ist auch eine moderne arabische Kalligraphin.

"In meiner Kunstpraxis diskutiere ich Themen, die über die bloße Umgebung hinausgehen. Bedeutung wird Faktoren beigemessen, die tiefere Werte haben, insbesondere Emotionen. Wir Menschen sind im Allgemeinen ein Produkt der Welt um uns herum und der Verbindungen, die wir herstellen, sei es mit Orten, Dingen oder miteinander. Aber selten reisen wir nach innen. Im Inneren gibt es eine ganz neue Welt. Ich versuche, diese Verbindung durch meine Kunstwerke zu erforschen. In jedem Kunstwerk versuche ich, mich auf innere Schönheit, Kraft und Wünsche zu konzentrieren. sagte Ria.

Interessanterweise stellt Rias Kubismus das traditionelle Verständnis von "Illusionismus" ebenso in Frage wie die akademischen Regeln der Verwendung von Licht und Schatten, um realistische und dramatische Objekte zu schaffen; ihre Objekte und Figuren sehen flach aus und können aufgrund der einzigartigen geometrischen Formen gemessen und vollständig umarmt werden, wodurch der Betrachter vielfältige Einblicke in das Gemälde erhält, anstatt sich auf einige wenige Punkte auf der kursorischen Ebene zu konzentrieren.

Doch wie entwickelte sie ihre künstlerische Bewegung? “Ursprünglich bin ich Bauingenieur. Die Konstruktion von Blöcken und eckigen Linien sind beides klare Nachkommen der Zeit, die ich in meinem Hauptberuf kreiert habe. Beim Ingenieurwesen geht es darum, Probleme zu lösen, Lösungen zu finden - eine Fähigkeit, die eine Defragmentierung der beteiligten Komponenten erfordert. Ich vermute, dass mein innerlich verborgener Künstler unwissentlich immer zeichnen wollte. Da ich nur für technische Zeichnungen ausgebildet bin, ist es vielleicht natürlich für mich, jeden Teil menschlicher Figuren als konstruktiven Block zu betrachten und diese zu rekonstruieren, um eine menschliche Struktur zu bauen".

 

Kürzlich gewann Ria Clyde & Co. MENA Staff Award 2019 ausgezeichnet und hat an vielen internationalen Ausstellungen teilgenommen. 

 

Im Februar trafen wir Ria bei ihrer Solo Ausstellung "CUFISM" im Sheraton Hotel Mall of the Emirates in Dubai.

 

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