Radical Cars - Stil und PS

Sport

Samstag. Renntag auf dem Autodrom in Motor City. Einer der seltenen kühlen Tage in Dubai. Perfektes Wetter. An diesem 30. Januar, dem UAE National Race Day, stehen unter anderem Rennen zur UAE Sportbike Championship, zum Porsche GT3 Cup ME und das vierte Rennen zum Radical Cup Middle East auf dem Programm.

 

Was verbindet Motorsport mit Lifestyle – unserem Thema? Radical, eine außergewöhnliche Sportwagen-Marke weckte unsere Neugier. Wir trafen uns vor dem Samstag-Rennen, an dem 10 Teams u. a. aus Großbritannien und Russland teilnehmen, mit Ludovic Loffreda vom französischen Lucco-Team, das die Tabelle des Radical Cup ME anführt. Das Duo Ludovic Loffreda/Romain Lutter hatte am Tag zuvor das 20 Runden lange Rennen gewonnen.

 

Ludovic Loffreda
Ludovic Loffreda

Sie fahren einen Radical SR3 RSX. Woher kommen die Radical Cars?

Radical ist eine 1997 gegründete Company aus Großbritannien, die diese Sportrennwagen baut und kontinuierlich weiterentwickelt.

 

Radical Cars sehen sehr schnittig und doch so aus, als könnte ich auch eines fahren.

Ja, das sind Rennwagen die auch als Sportwagen auch für die Straße zugelassen werden, natürlich modifiziert. Auch Sie könnten ein Radical fahren, gekauft oder gemietet, allerdings nach einigem Training, denn das Fahrverhalten und die Aerodynamik sind natürlich eine Herausforderung. Je schneller man fährt umso anspruchsvoller ist das Kurvenverhalten.

 

Ludovic Loffreda (rechts), Romain Lutter (links)
Ludovic Loffreda (rechts), Romain Lutter (links)

Wie hoch ist die 

Geschwindigkeit der „Radicals“?

Die Geschwindigkeit an sich ist nicht so hoch, so um die 245 km/h, aber die Kurvengeschwindigkeit ist massiv. Um ein Beispiel zu geben: Wir sind auf der Strecke um die 4 Sekunden schneller als ein Ferrari Italia, trotz dessen höherer Spitzengeschwindigkeit, alles dank des hervorragenden Kurvenverhaltens.

 

Nun zu Ihrem Renn-Team…

Ich bin in Dubai seit 2008, seit 2013 fahren wir Rennen. Zum Team gehört noch mein Freund und Pilot Romain Lutter. Wir haben eine Partnerschaft mit dem Team „Boutsen Ginion“, ein sehr bekanntes Team in Europa, das wir hier in den UAE repräsentieren. 

 

Wo finden die Rennen statt?

Pro Jahr haben wir sieben Renntage zu je zwei Rennen in Dubai, Abu Dhabi und Katar.

 

Auf welchem Rang liegen Sie jetzt…

Auf dem ersten. :)

 

Wie schätzen sie die Konkurrenten hier in Dubai ein?

Sehr hart, das sehr intensive Rennen gestern am Freitag hat gezeigt, die Fahrer sind zunehmend mit dem Kurs vertraut, hier zählt nur deine Technik und Vorgehensweise.

 

Es gibt auch einheimische Fahrer?

 Ja sicher, am bekanntesten ist Khaled Al Qubaisi. Und fügt hinzu: „Leider gibt es keine Deutschen...“.

 

Wenn unsere Leser einmal einen Radical testen wollen…

Gerne, wir haben ein Fahrzeug für diese Zwecke und sie können es gerne auf der Strecke testen, für jeden erschwinglich. Sie werden hin und weg sein.

 

  

Herzlichen Dank, dass Sie sich vor dem Rennen noch Zeit für unsere Leser genommen haben.

 

Interview: Paule Knete

Fotos: Paule Knete

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