„Provedore“ – Gastronomie mit Kunst und Handwerk

Essen & Trinken

Wir suchen und finden die Trüffel unter den Restaurants, abseits der in Dubai weit verbreiteten Hotelgastronomie.

Jüngst haben wir uns ins „Provedore“ in Jumeirah verliebt. Aus vielen Gründen, dazu später. Doch uns interessiert ja nicht nur die Küche, wir wollen die Macher kennenlernen. So lässt es sich der Besitzer, Saif Al Falahi, nicht nehmen, ein paar Tage später uns persönlich sein Restaurant zu erklären. Wir sitzen mit dem jungen, smarten Emirati auf der modernen, maritim anmutenden Terrasse des „Provedore“ und schauen aufs Meer.


Signifikanz

„Wissen Sie, unsere Cuisine ist markant und unverwechselbar. International-französisch mit einem ganz speziellen arabischen Einschlag.“ Ich weiß, „international“ bedeutet im „Provedore“ auch griechisch und spanisch.


Seine Mannschaft kommt aus der Haute Cuisine; viele haben in führenden 5*****-Hotels gelernt oder bei Fauchon in Paris. Wer Dubais Gastronomie außerhalb der Spitzenhotels kennt, weiß, das allein ist eine Ausnahme.


Doch das Konzept „Provedore“ ist eine Besonderheit an sich. Ein überdachter Marktplatz.  Auf 1.500 qm finden sich Bäckerei und Patisserie, ein Blumenladen, ein Schokoladen-Tresen, Käse- und Fischstand - und natürlich das Restaurant mit Terrasse. Es wurde in einladende Bereiche geteilt. Chapeau. Man spürt, wie die Story „Provedore“ durchdacht wurde. Hier hat sich nicht selbstverliebt ein Unternehmer verwirklicht. Er hat  - professionell - seine Ideen von einen französischen Innenarchitekten realisieren lassen. Eine Symbiose von internationaler Küche, orientalischer Behaglichkeit, modernem Design und arabischer Kunst wie wir unten in der Fotogalerie zeigen.


(c) 2015 classy-dubai.com by Marlamaria
Die magische Sieben

Philosophie

Das spiegelt sich auch im Wappen (Das profane Wort „Logo“ verbietet sich hier fast.) des „Provedore“ wieder.

Es sieht aus wie die Sonne, doch die sieben Ringe sind weit mehr - "Gott erschuf die Welt in sieben Tagen".

Sie symbolisieren zum einen darüber hinaus die sieben Weltmeere, aber auch die sieben Emirate mit Dubai als Herz des Provedore, von dem sich das Konzept ausbreiten soll. Neue Restautants in den UAE sind bereits im Plan.

Liest man die Speisekarte, erschließt sich, was Saif Al Falahi, der aus einer Gastronomen-Dynastie stammt, die zum Beispiel 1986 die Al Boom Tourist Village am Creek gründete, unter „artisan“ versteht. Kochen und Backen als Hand-Werk mit frischen Zutaten ausgewählter Lieferanten. Das Wagyu Beef kommt aus Australien, die handgemachte Schokolade – ohne alle Zusatzstoffe – aus Japan. Die Trüffel aus Frankreich. Der berühmte Trüffelhonig aus Jemen. Was sich selbst herstellen lässt wird im „Provedore“ selbst gefertigt: Trüffelbutter, Kuchen, Brot, Pasta. Artisan halt.

Die Provedore-Küche sticht durch allerhand unverkennbare eigene Kreationen hervor: Eclairs, gefüllt mit „butter chicken“. Der in der City allgegenwärtige Cesars Salad erlebt im Provedore seine Wiedergeburt - mit gebratener Ente.


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Tiger Prawns im Provedere

Qualität spricht für sich

Diese spezifische Küche wird von den Stammkunden des Provedore augenscheinlich sehr geschätzt. Überwiegend Locals, sehr viele „Westerner“, Briten, Deutsche, Franzosen, Schweden. Mr. Falahi ist stolz auf diese Form der persönlichen Zustimmung für sein arabisches Konzept: „Werbung? Brauchen wir nicht. Die von Mund zu Mund reicht völlig aus.“ Die Gäste schreiben ihr Lob in ihr eigenes Gästebuch - auf Twitter, Facebook, Instagram.




Loving food is loving life …

ist das Motto des „Provedore“. Die Familie pflegt seit Generationen die Leidenschaft zum Essen. Sie verwendet folglich auch in ihrem Restaurant nur Zutaten, die sie auch selbst genießt. Die Gäste sollen ihre Hingabe schmecken. Das arabische Frühstuck zum Beispiel wird nach einem Geheimrezept der Mutter zubereitet.

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Terrasse des Provedore nach Sonnenuntergang

Doch es ist dinner time auf der in blaues Licht getauchten Terrasse. Der Hausherr empfiehlt uns Seafood, die verschiedenen Fondues, Wagyu Steak und, und, und. Mag die Kapazität  der Geschmacksknospen auch unendlich sein – die Kapazität des Magens ist es nicht. Wir entscheiden uns für Seafood: Den Lachs als Standardgericht zum Vergleich, gegrillte Tiger Prawns und als Vorspeise in Tempura frittierte hauchzarte Baby Calamari. Dazu Granatapfel-Cranberry-Marguerita.

Das ausgezeichnete Menü hält vollends was „Provedore“ verspricht. Der Service ist vorbildlich. Das Ambiente einladend.


Wir sind aus Überzeugung des Lobes voll, als wir uns verabschieden.


Adresse: Provedore, Sunset Mall, Jumeirah Beach Road -Parkplätze ausreichend im Underground Parking


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