Billionaires Breakfast im „tashas“Café

Essen & Trinken

Weniger als fünf Monate ist die Eröffnung des „tashas“ in der Galleria Mall Jumeirah her und schon ist es eines der gefragtesten Restaurant-Cafés der Metropole.

Einer unserer Lieblingsplätze, besonders am hiesigen Freitag-Samstag-Wochenende. Wir sitzen mit Rudi, dem diensthabenden Manager des „tashas“, am Freitagmorgen schon 7.30 Uhr beim Latte Macchiato, bevor der Sturm los bricht. In einer Stunde beginnt der Ansturm der Gäste, der bis in die Nacht nicht abreißen wird. Der smarte Südafrikaner Rudi (5*-Hotel-Erfahrung, kam im Februar 2014 nach Dubai) erzählt uns wie alles begann. Was er - oft schmunzelnd - schildert, erklärt warum „tashas“ keine Werbung braucht, um Gäste zu gewinnen.


Rudi, erzähl uns etwas über das „tashas“.

Das erste „tashas“ wurde vor elf Jahren in Südafrika gegründet. Inzwischen sind daraus schon dreizehn „tashas“ in Südafrika geworden. Natasha, die Gründerin und Besitzerin, wuchs in der Restaurantbranche auf. Ihr Vater arbeitete in der Gastronomie. Daraus entwickelte sich ihre Leidenschaft, so dass es nur ein logischer Schritt war, ihre eigene Restaurantkette zu eröffnen. Wie wir sehen sehr erfolgreich. Das erfordert einen starken Wille und Durchsetzungsvermögen. Wir bewundern sie sehr und nicht nur das; sie hat auch die richtige Melodie mit uns als Team umzugehen, uns zu motivieren als wäre es unser eigenes Restaurant. 


Wann kam „tashas“ nach Dubai?

Dubai war der erste Schritt für „tashas“ aus Südafrika heraus. Dieses Restaurant wurde erst im August 2014 eröffnet. Das einmalige Konzept aus Qualität, Originalität und Interieur überzeugten und sprachen sich schnell in Dubai herum.


Sind weitere Cafés in Planung?

Oh ja. Jetzt stehen Miami, London, Monaco und Rom auf dem Plan. In Dubai werden wir zwei weitere Tasha Cafés eröffnen. Eins davon im Financial Center.


Wie macht „tashas“ auf sich aufmerksam?

Um ehrlich zu sein, ohne Werbung. Wir haben natürlich Instagram und Facebook. Entscheidend aber ist, unser unique Style und unsere Menüauswahl treffen den Geschmack unserer Gäste. Das trägt sich selbstverständlich weiter, worüber wir uns sehr freuen.


Gibt es Unterschiede zu den Gästen in Südafrika und hier in Dubai?

Die gibt es tatsächlich. In Afrika dauert eine Order bei einem 4er Tisch nur wenige Minuten. Hier kann es gut und gerne 15 Minuten oder länger dauern. Die Leute hier lieben es, beraten zu werden oder sie stellen sich ihr Menü aus verschiedensten Eindrücken zusammen. Sehen sie beispielsweise ein Gericht das an einem anderen Tisch serviert wird, dann kann es gern sein, dass sie sagen: Ich hätte gern dieses und jenes von dem Teller zusammen mit diesem und jenem von einem anderen gesehenen Teller. Wir sind hier sehr flexibel mit den Kundenwünschen und alles was die Küche hergibt, servieren wir, auch wenn es nicht auf der Karte steht.

Das klingt nach Gastlichkeit und - nach Vergnügen. Amüsante Erlebnisse?

Keine Seltenheit. Es kommen Gäste mit dem Smartphone ins Café, zeigen uns Instagram- oder  Twitter-Fotos von unseren Gerichten und sagen „Ich will genau das“. Sie beabsichtigen gar nicht erst in unsere Karte zu schauen; sie wissen sie bekommen genau das auf dem Bild. Das ist toll. Für sie und für uns.


Woher kommen Eure Mitarbeiter?

Reichlich die Hälfte kommt aus den „tashas“-Cafés in Südafrika und anderen Teilen Afrikas, aber auch Rumänien, Philippinen… Es hilft sehr, erfahrene „tashas“-Leute in einem neuen Restaurant dabei zu haben, um die Philosophie des „tashas“ in einem fremden Land unter ganz anderen kulturellen Bedingungen umzusetzen. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig trainiert, sei es die Begrüßung, das Umsorgen der Gäste oder der Food-Bereich.


Wie können wir die Cuisine des „tashas“ beschreiben?

Definitiv Südafrika und deutliche Spuren von Europa, eine breite Auswahl an internationalen Gerichten und doch typisch „tashas“.


Danke Rudi und liebe Grüße an Natasha.


Es ist nach Acht geworden und das Restaurant füllt sich bereits, zu dieser für den hiesigen „Sonntag“ frühen Stunde. Unverkennbar einheimische junge Frauen und Männer. Auf der Terrasse Europäer die die Januar-Kälte von - für Dubai eisigen - 20 Grad genießen. Wie wir von Rudi wissen, war der Andrang schon seit der Eröffnung so überragend. Dazu trägt sicher das besondere „tashas“-typische gemütliche Interieur bei. Den Tresen, die Sofas, die Lederkissen findet man in jedem „tashas“ wieder.

Typisch für „tashas“ auch: Es gibt keine Reservierungen. Sind alle Tische besetzt, können Gäste in einem bequemen Wartebereich mit Sofaecken oder Lesetischen auf den nächsten freien Tisch warten. Kein Problem, auch der verwöhnteste Dubaianer der ins „tashas“ geht, weiß das vorher. Dafür bekommt man hier den ganzen Tag über Frühstück.

 

Unser Favorit sind „Billionaires Eggs“, ein Rührei mit Kräutern, Parmesan, Kaviar und Trüffelöl. (58 Dirham/13 €) Zum Lunch zu empfehlen „chicken vol-au-vet“ oder das 600 g-Steak „on the bone“ Die Portionen sind reichlich. Die Hauptgänge liegen zwischen 140 und 280 Dirham (32 - 65 €) Sie sind ihren Preis wert. Nur absolute Qualität verlässt die Küche. Die allgegenwärtigen Kellner (einer je drei Tische) erklären gerne und erfüllen auch ungewöhnliche Wünsche. Sechs verschiedene Kuchen werden täglich selbst gebacken. Alle Zutaten sind absolut frisch und kommen von ausgewählten Lieferanten.

 

Warum anspruchsvolle Menschen wie unseresgleichen das „tashas“ so lieben, liegt also auf der Hand. Es ist nicht nur der einzigartige Charakter, der in der hektischen Stadt der Restaurantketten überzeugt. Es ist die „tasha“-Qualität und - es sind die Menschen. 

 

PS... Unser Tipp: „tashas“ öffnet 7.30 Uhr. Vor 9.30 Uhr sind Tische erfahrungsgemäß noch frei.


Fragen? Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben an marlamaria@classy-dubai.com oder anrufen. Von 6 bis 13 Uhr deutscher Zeit sind wir auch tel. erreichbar unter +971 52 6878 839. Wir sind werbefrei, Sie helfen uns einfach indem Sie uns auf den Buttons unter der Fotostrecke liken und weiterempfehlen.

© Fotos by Classy Dubai 2015